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Windgesang



Komm Bruder Wind und singe
und lade uns zum Fest,
und schwinge und hauche und wehe
du bist´s der uns tanzen lässt.

Wir haben lang geschlafen,
im dunklen Erdentief,
bis uns der Frühling küsste
und leise nach uns rief.

Die Nacht schenkt ihren Schatten,
am Tag liebkost die Sonne,
der Regen trifft uns sacht
und kitzelt uns mit Wonne.

Nun sind wir hoch gewachsen,
so zart, so jung, so schön,
und lachen in den Himmel
und sehn die Blumen stehn.

Die Grasfee kommt geflogen,
ein elegantes Schweben,
sie wohnt in unsrer Seele
und liebt das Sommerleben.

Komm Bruder, komm und schenke
uns einen süßen Klang,
und lass uns alle tanzen
zu deinem Windgesang.

Cornelia Rose

Frühlingsgedicht



Im Frühling, wenn die Knospe platzt
und die jungen Triebe keimen
will ich, wie jeder Fabulus,
die schöne Welt zusammenreimen.

Ich wandel unter blauem Himmel
und warte auf den Musenkuss,
weil jedes große Dichterwort
unweigerlich sich reimen muss.

Die Amsel badet in der Pfütze,
ein Pilz steht stolz am Waldeshain,
ein Bussard seine Kreise zieht,
nur mir fällt überhaupt nichts ein.

Ich schieb die Worte hin und her,
da kommt etwas von oben,
ich glaub, es ist ein Vogelschiss,
man soll den Frühling loben!

Ein Schöngeist läßt sich nicht beirren,
es drängt die Poesie,
ich stolper über einen Ast,
jetzt schmerzt auch noch mein Knie.

Bald seh ich es, das große Loch
in meiner neuen Jacke,
dann spür ich einen großen Schmerz,
es ist die Mücke auf der Backe.

Doch weils mich nach Erfüllung drängt,
spür ich auch Regen nicht,
jetzt stürm es schon, es peitscht der Wind,
ich schreibe mein Gedicht!

Wie flüchtig ist die Poesie,
vom Regen meine Haare triefen,
mein Blatt wird langsam regenschwer
und statt zu reimen muss ich schniefen.

Mich fröstelt jetzt, es brodelt schon,
die Wut in meinem Bauch
ich nehme jetzt ein heißes Bad,
denn kalte Füße hab ich auch.

Ach, der Frühling kann mich mal
ich glaub, es ist gescheiter,
ich lass die ganze Dichterei
und schreib im Sommer weiter.

So läßt sich eben nicht bestreiten,
auch der Frühling hat zwei Seiten!

Cornelia Rose

Morgenwiese



Und es glitzert auf der Wiese,
wenn die Sonne steigt im Osten,
eine leichte Morgenbrise
läßt mich dieses Leben kosten.

Diese Farben, diese Düfte
und der Gräser zartes Wehen,
Vögel zwitschern durch die Lüfte,
Wolken fliegen und vergehen.

Fühlen, spüren, leises Staunen,
fröhlich, frische Morgenstunden,
hör ein kleines Bächlein raunen,
bin im Herzen tief verbunden.

Höre Zwerge, Geister, Faune,
flüstern, wispern, pfeiffen,
alle haben gute Laune
und die Elfen tragen Schleifen.

Sinnlich schwingt die Schaukelfee
unter einem Baum,
und der saftig, grüne Klee,
glänzt im Morgentraum.

Möchte nicht nach Hause gehen,
möchte noch verweilen,
nur auf dieser Wiese stehen
und die Freude teilen.

Cornelia Rose

Frühlingsgefühle

Bitte mal genau hinschauen...

diese Taubendame sitzt seit gestern in ihrem neu gebauten Nest.


Ab und zu kommt Herr Täuberich um nach dem Rechten zu sehen und bringt Futter.

Ich hoffe, dass Mogli die beiden mit seinen Balkonbesuchen nicht vertreibt. Ich würde so gerne von den Kleinen berichten und den Eltern ruhige Brutzeiten wünschen. Im letzten Jahr saß an der gleichen Stelle eine Amselmama. Nachdem drei Junge geschlüpft waren kam die Katze. Nein, nicht Mogli. Der alte Herr läuft in der Zwischenzeit jeder Maus davon:-). Ich werde wohl ein Gitter am Stamm anbringen. Alle guten Wünschen den Beiden und dem was da kommen soll!

Nein!


Jetzt bitte keinen Schnee mehr!

Who did it?

Die Frage, ob die Ostereier von Hühner oder


Osterhasen gelegt, bemalt und


an Sträucher gehangen werden, konnte bisher
wissenschaftlich nicht geklärt werden.


Fest steht,

dass die Langohren an stürmischen Ostertagen ihren Platz gerne auf der warmen Fensterbank einnehmen,


oder ihr Nest mit anderen Lebewesen teilen.


Wobei sie auch vor dummen Schafen nicht halt machen.


Frohe Ostern!

Es ist wieder soweit!

Gestern nachmittag: Der erste Schnee. Ob das mehr wird? Mal nach dem Vogelhäuschen schauen. Leicht ramponiert!

Der Blick aus dem Fenster: Repariert, gefüllt, die Meisenknödel hängen. Aber noch lässt sich niemand sehen.


Heute morgen. Es hat über Nacht kräftig geschneit.


Mogli nimmt sein warmes Winterplätzchen ein und entdeckt unser Taubenpärchen.


Die Dame möchte sich aber heute nicht fotografieren lassen.


Die Spatzen kommen als erste. Gleich mal futtern was runtergefallen ist.


Da sitzt doch was im Baum.


Herzlich Willkommen!